Debian Squeeze Redmine Update - 0.9.6 nach 1.0.4

Kleines HOW-TO, wie ich mein System wieder zum Laufen brachte

Nachdem ich auf einem Debian-Lenny mit Squeeze Repos via apt-get update/upgrade Ruby 1.8 und Redmine 1.0 (endlich!) bekommen hatte, war ich natürlich gespannt die neuen Features in den Gantt-Charts zu sehen. Was muss aber mein enttäuschtes Auge sehen? Nix geht mehr! Nur noch 500'er Replys!

Klar ist (man sieht in der apt-get upgrade Liste was neu dazu kommen wird und kann mit N abbrechen) das man mal besser ein Backup vom Redmine vor dem Update macht.

Backup:

  • db-backup mit phpmyadmin (Keine "drop-tables", damit man sieht wo es knallt. Struktur und Daten sichern)
  • Alles aus /etc/redmine (Datenbanklogins), /usr/share/redmine (App und Plugins) und /var/lib/redmine (Attachments) irgendwo hinsichern, damit es einen Weg zurück gibt.

 Wenn die Backups mal gemacht sind, kann man eigentlich ganz entspannt rumprobieren. Ich hab folgende "Best Practice" für mich abgeleitet und an einem 2'ten Server überprüft.

Cleanup:

  • Sicherstellen das ein Backup wie oben beschrieben gemacht ist (man kann es nicht oft genug sagen Wink)
  • sudo apt-get --purge remove redmine
  • Die Frage nach dbconfig-common clear database verneinen, dann ist Redmine erstmal von der Platte verschwunden.
  • Warnings: Wenn Daten in den o.g. Verzeichnissen lagen (/etc/redmine, /usr/share/redmine) einfach das komplette Verzeichnis löschen (via mc oder so)
  • Via phpmyadmin die Datenbank leermachen (Datenbank bleibt da, nur alle Tabellen löschen)

Dann sollte erstmal Redmine komplett weg sein.

The Show must go on:

  • sudo apt-get install redmine
  • DB Master Password geben
  • Die DB Daten aus /etc/redmine/dabase.yml eintragen
  • Die Datenbank wird neu angelegt und der Installer ist fertig
  • Redmine Webinterface überprüfen
  • Wenn alles funktioniert, kurz freuen und nochmal die Datenbank unter "redmine_default.104.new.gz" speichern (Der zweite Weg zurück).
  • Das Datenbankbackup von vorher mit phpmyadmin wieder einspielen.
  • Auf der Kommandozeile das Update der Datenbank auf die aktuelle Version durchführen:
    rake db:migrate RAILS_ENV=production
      :
    rake db:migrate:upgrade_plugin_migrations RAILS_ENV=production
      :
    rake db:migrate_plugins RAILS_ENV=production
  • Die i18n.rb aus /usr/share/redmine/lib/redmine/i18n.rb patchen:
      sudo mcedit /usr/share/redmine/lib/redmine/i18n.rb
    Und in Zeile 40 folgenden Eintrag ändern:
    - Setting.date_format.blank? ? ::I18n.l(date.to_date) : date.strftime(Setting.date_format)
    + Setting.date_format.blank? ? ::I18n.l(date.to_date, :count => date.day) : date.strftime(Setting.date_format)
    Und in Zeile 48 folgenden Eintrag:
    - Setting.time_format.blank? ? ::I18n.l(local, :format => (include_date ? :default : :time)) :
    + Setting.time_format.blank? ? ::I18n.l(local, :count => local.day, :format => (include_date ? :default : :time)) :
  • Nach /usr/share/redmine/ zurückwechseln und die Caches leeren (Den Browsercache mal mit leer zu machen ist sicherlich auch keine schlechte Idee):

      rake tmp:cache:clear rake tmp:sessions:clear
  • Und Apache2 neu starten (oder jeden anderen Webserver der Redmine an die Welt ausliefert):

      sudo /etc/init.d/apache2 restart

Jetzt taten bei mir wieder beide Server. Die Vorgehensweise war bei beiden gleich. Immer wieder sah es so aus als würden einzelne Teile von Redmine wieder funktionieren aber nur durch obenstehendes Vorgehen konnte ich beide Server wieder sauber zum laufen bringen.

Morgen schau ich mir noch an warum ich nach dem Update keinen Status mehr an Tickets verändern kann die in Subprojekten angelegt waren aber das ist nach dem Stress die letzten Tage nur noch Schönheitskorrektur. Die Systeme laufen und das meiste geht wieder. Ist doch schon mal was *lach*

Post new comment

  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Allowed HTML tags: <a> <em> <strong> <cite> <blockquote> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • You can enable syntax highlighting of source code with the following tags: <code>, <blockcode>. The supported tag styles are: <foo>, [foo].
  • Lines and paragraphs break automatically.
  • No HTML tags allowed.
  • You can enable syntax highlighting of source code with the following tags: <code>, <blockcode>. The supported tag styles are: <foo>, [foo].
  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Lines and paragraphs break automatically.
By submitting this form, you accept the Mollom privacy policy.
© 2010 khype.org.. Drupal theme by Kiwi Themes.